• Anja

VIERUNDZWANZIG - Geschenkidee für dich selbst: Mentalhealth - Entspann dich! Tipps für die Feiertage



Heute am 24.12. habe ich kein Rezept, keine Geschenkidee, oder DIY für deine Familie, oder Freunde, denn dieses Türchen ist allein für dich gedacht.

Dieses Jahr wird Weihnachten vermutlich ein bisschen anders als sonst aussehen.

Wenn du deine Familie besuchen solltest, habe ich vielleicht ein paar Tipps für dich, wie du diese entspannt, mit ein bisschen mehr Achtsamkeit und weniger Stress verbringen kannst.


 

Dankbarkeit:


Das klingt vielleicht immer ein bisschen schräg und super spirituell, aber da ist wirklich was dran. Werde dir bewusst, wie gut es dir eigentlich geht. Schau dich um: Du hast deine Familie um dich, der Tisch ist gedeckt mit krassen Sachen und es ist warm und gemütlich.

Das ist ein absolutes Privileg und nicht alle Menschen dieser Welt können diese Tage so verbringen. Egal wie dein Verhältnis zu deiner Familie ist und auch egal, wie du zu Weihnachten stehst - dass du das hast, ist nicht selbstverständlich.



Perfektionismus:


Schalte ihn wenn möglich einfach aus! Es ist nicht schlimm, wenn du kein Geschenk hast, oder es nicht perfekt eingepackt ist, es ist nicht schlimm, wenn du, oder die anderen nicht wahnsinnig gut drauf sind und alle den gleichen Weihnachtsspirit spüren. Es ist auch total ok, wenn das Essen nicht zu 100% so geworden ist, wie du es dir vorgestellt hast. Es stresst dich einfach zu sehr, wenn du von diesen Tagen erwartest, dass sie wunderschön, super entspannt und ganz besonders werden müssen. Lass sie einfach auf dich zukommen. Sei aufmerksam, aber erwarte nicht zu viel. Es ist nur Weihnachten.



Nimm dir Zeit für dich:


Auch wenn du nur 2 - 3 Tage bei deiner Familie bist und die Zeit sehr begrenzt ist, du musst nicht permanent und die komplette Zeit für sie da sein. Es ist wichtig auch bei so wenigen Tagen, sich kurz mal raus zu nehmen und mit sich zu sein. Tue Dinge dir dir gut tun. Meditiere, mache Yoga, oder geh eine kurze Runde laufen. Das tut dir und deinem Kopf gut. So kannst du auch besser die Zeit mit deiner Familie genießen, wenn du vorher etwas für dich getan hast.



Helfe anderen und lass dir helfen:


Ich finde es immer richtig schade, wenn eine Person allein in der Küche steht und alles macht. Dass muss voll nicht sein. Wenn jede*r mit anpackt ist das Gemeinschaftsgefühl viel besser, eine Person allein ist nicht so gestresst und keine*r muss auf irgendwem, oder irgendwas warten.

So bitte, aber auch mit dir! Lass dir helfen, wenn du z.B. den Kuchen backst, den Tisch decken sollst etc. Nimm die Hilfe von anderen an, oder frage auch direkt nach Hilfe, auch wenn du das easy alleine schaffen würdest. Frag einfach. So haben wir alle mehr Zeit zusammen und darum solltest es ja eigentlich auch an diesen Tagen gehen.



Achte auf dich


Nur weil viel Essen auf dem Tisch steht, musst du nicht alles essen. Vergiss nicht, dass bewusst und gewählt Essen dir besser tut, als alles in sich hineinzuschaufeln. Es ist schön wenn es schmeckt, aber übertreibe es nicht. Kaue genug, esse langsam und nimm dir Zeit dafür.

Trinke vor allem genug Wasser, während des Essens, aber auch zwischendurch. Dein Körper weiß gar nicht was los ist, hilf ihm mit genug Wasserzufuhr.

Du weißt, dass es bei den Großeltern am Mittag richtig deftig wird, okay dann lass das Frühstück ausfallen, trinken nur ein Glas Tee, oder esse nur was Kleines und Leichtes davor.


Bewege dich. Schlage vor, zwischen den Mahlzeiten zusammen mit der Familie einen kleinen Spaziergang zu machen. Kein 10 km Run, entspannt und so das alle was davon haben. Egal wie langsam ihr voran kommt, lieber entspannt und kurz, als gar keine Bewegung.

Wenn die Familie zu träge ist und nicht spazieren gehen mag, dann geh für 10 - 20 Minuten halt allein los, oder nimm Hund und/oder Kinder mit - die haben immer Bock!



Meide bestimmte Themen


Gerade am Essenstisch können sich einige unangenehme Themen auftuen. Hast du etwas anderes als die anderen auf dem Teller, weil du dich z.B. fleischfrei, oder vegan ernährst, kann das schon für nervige Gespräche führen. Fange selbst nicht mit diesem Thema an, auch wenn auf dem Tisch Sachen stehen, die du nicht magst. Denke dir deinen Teil, aber sage nichts. So ungefähr gehe ich mit Fragen um, die mir nicht passen. Ich antworte nett und kurz, gehe aber nicht drauf ein und Wechsel direkt das Thema. Es bringt nichts, am Tisch über deine Ernährungsweise zu sprechen, wenn deine Familie dabei auf ein totes Stück Ente kaut.

Klar es ist toll und wichtig solche Themen die dich beschäftigen mit der Familie zu besprechen, aber an Weihnachten ist die Gefahr zu groß, dass sich irgendwer angegriffen fühlt und die Stimmung kippt.

Erfahrungsgemäß kann ich auch Themen wie Religion, Politik und Sexualität abraten. Oftmals sind auch diese Themen nicht die allerbesten für ein entspanntes Familienessen.

Keine Frage, alles Themen die man im Einzelnen mit Familienmitglieder aufgreifen kann und auch sollte, aber lass es wenn du dir Unsicher bist und um auf Nummer sicher zu gehen einfach lieber sein.


 

Ich wünsche dir ein achtsames, entspanntes Weihnachtsfest mit viel Ruhe und Entspannung.

Pass auf dich und andere auf.