• Anja

VIER - Plastikfrei Schenken: Basics aus dem Unverpacktladen




Ich bin ein großer Fan von Unverpacktläden. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie Drogerien mitziehen und inzwischen auch dort kleine Abfüllstationen aufgebaut haben. Trotzdem sind Unverpacktläden noch nicht allen wirklich geläufig. Letztes Jahr habe ich diese beiden kleinen Geschenke zusammengestellt. Bestehend aus den Basics aus Küche und Badezimmer:




Kaffeefilter:

Wiederverwendbare Kaffeefilter aus 100% Baumwolle gibt es in verschiedenen Größen für deine, oder für die Filterkaffeemaschine des Beschenkten. Ich benutze die Filter mittlerweile seit weit über einem Jahr. Benutzt werden sie genau so wie die Papierfilter, allerdings werden die Baumwollfilter nicht weggeworfen, nach einem Kaffeedurchgang, sondern ausgespült, getrocknet und dann auch wieder bereit für die nächste Kaffeerunde. Einmal im Monat sollte man den Filter auskochen, somit wird er desinfiziert, ölige Rückstände werden entfernt und der Filter verstopft nicht. Spart Geld und Müll!

https://wiesenheimat.com/shop/wiederverwendbare_kaffeefilter_groesse_4/?gclid=EAIaIQobChMIzfTwttKy7QIVF4XVCh3NUQZlEAQYAiABEgK4cvD_BwE



Strohhalme aus Stahl:

Allein in Deutschland werden jährlich 40 Milliarden Plastik - Strohhalme verbraucht. Das muss voll nicht sein und deswegen sind Strohhalme aus Stahl, Glas, Papier, Makkaroni uvm. so viel verträglicher für die Umwelt und ungefähr das leichteste, was man umstellen kann, wenn es um die Plastikreduzierung geht. Klar nicht alle brauchen täglich Strohhalme, aber wenn man im Grünen Smoothie Zeitalter mitschwimmt, dann gehts wirklich kaum ohne. Die Strohhalme aus Stahl sind von Eco Brotbox und die kann man auch mit dem Geschirrspüler waschen. Ansonsten befinden sich in den Strohhalm - Sets von ECO Brotbox auch jeweils eine Reinigungsbürste.

https://ecobrotbox.de/shop/trinkhalme/2/eco-strohhalme-classic-4er-set



Seifensäckchen inklusive feste Seife:

Seifen statt Duschgele sind nicht nur für die Haut besser, weil die Seife weniger austrocknend wirkt, sondern ist auch eine Win - Situation für die Umwelt. Durch das Umsteigen auf feste Seifen werden massiv Kunststoff - Verpackungen gespart.

In Bioläden, Reformhäuser, Naturkosmetik - Geschäften, oder eben in Unverpacktläden gibt es verschiedene Seifen in unterschiedlichen Größen, Formen, Inhaltsstoffen und Gerüchen zu kaufen. Vorsicht, manche Seifenhersteller verwenden Schweineschmalz für die Seifen. Hier darauf achten, das kein Adeps Suillus in den Inhaltsstoffen steht.

Das Seifensäckchen dient dazu, dass du a) einen besseren Halt beim Duschen hast und dir das Ding in der Dusche nicht um die Ohren fliegt und b) schäumt es durch das Säckchen besser. Dieses besteht in der Regel aus Sisal (sind Fasern aus Blättern einiger Agaven), also biologisch abbaubar.

https://hydrophil.com/koerperpflege/



Zahnputz - Tabletten inklusive Bambuszahnbürste:

Zahnputz - Tabletten sind kleine weiße Tabletten, die anders als Zahnpasta, mit viel weniger Inhaltsstoffen zurecht kommen. Grund dafür ist u.a. dass in der Zahnpasta 20 - 40% Wasser sind die ohne Konservierungsstoffe nicht auskommen. In den Zahnputz - Tabletten findet man in der Regel nur natürliche Inhaltsstoffe. Die Tabletten funktionieren ganz einfach: Mund auf, Tablette rein und zerkauen. Mit einer angefeuchteten Zahnbürste wie gewohnt putzen. Easy, peasy und die Zähne werden genau so sauber.

Bambuszahnbürsten gibt es tatsächlich mittlerweile nicht nur in alternativen Läden, sondern auch konventionelle Marken, wie z.B. Dr. BEST produzieren u.a. Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen. Vielleicht wäre es für völlig 'Fachfremde' die beschenkt werden sollen, erstmal sinnvoller solche Produkte von Marken zu kaufen, die bereits bekannt sind, weil es einfach greifbarer für manche Leute sein könnte.

https://www.manufactum.de/zahnputz-tabs-a203922/?gclid=EAIaIQobChMIwu-x29Cy7QIV2ojVCh3sqwVZEAQYASABEgKGMvD_BwE


https://www.dm.de/dr-best-zahnbuerste-bambus-interdent-weich-p5054563097101.html?wt_mc=pla.google.Gesundheit.Zahnpflege.Zahnbuerste.DrBest.5054563097101&erid=EAIaIQobChMIvJeNt9Cy7QIVjtxRCh1jTwmYEAQYASABEgKEYPD_BwE&hc_tid=10204112C4751PPC




Mein Ziel ist es den Leuten zu zeigen, welche Alternativen es inzwischen gibt. Dass ein Wechsel nicht weh tut und das man auf nichts verzichten muss, wenn man sich ein bisschen bewusster in Richtung low waste orientiert. Im Prinzip wollen ja viele weniger Müll haben, auch wenn es nur den simplen Grund hat, dadurch weniger den Müll wegbringen zu müssen, ist der Kerngedanke ja da. Durch diese kleinen Geschenke, welche ja auch als Anregung dienen, entstehen Gespräche über das Thema und allein das ist schon die halbe Miete.



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